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Das Leben der Rentner in Japan

Es ist bei uns üblich, dass man mit 60 Jahren in Rente geht. Aber man kann keinen vollständigen  Betrag der Rente bekommen. Es gibt verschiedene Rente z.B. Staatsrente, Firmenrente, und Sozialrente. Es ist individuell verschiedlich. Japanisches Rentensystem ist sehr kompliziert. Andererseits gibt es eine Bewegung, dass man das Rentenalter auf 65 verschiebt. Also ich bin mit 58 in Rente gegangen. Das hat meine Frau empört, weil meine Tochter sich am selben Jahr scheiden lassen hat. Jetzt bin ich 64 Jahre alt und wohne ich mit meiner Frau und meiner Tochter. Ich kann nicht kochen. Ich darf nicht Unterwäsche waschen. Jetzt lerne ich, wie ich die Badwanne putze. Dennoch versuche ich möglichst ihnen bei der Hausarbeit zu helfen. Auf Wunsch meiner Frau gehe ich einkaufen. Auf Wunsch meiner Tochter würde ich gern im Drugstore ihren Tampon kaufen. Sie finden mich sehr günstig. Deswegen nennen sie mich ein süßes Einkaufen-Hündchen. Meine Frau ist mit dem komplizierten Rentensyst...

Kontinent des Kummers

Kürzlich habe ich einen Artikel von Andre Gluckmann gelesen. Es ist ein französicher Philosoph und der Artikel trägt den Titel "Kontinent des Kummers." Er warnt Europa vor dem Untergang. Darüber habe ich mit meiner Schwester diskutiert. Sie war Professorin an einer Universität mit der französichen politischen Geschichite beschäftigt. Zunächst möchte ich kurz auf die Zusammenfassung des Artikels eingehen. Dann möchte ich die Meinung meiner Schwester vorstellen. Im dritten Teil wende ich mich meiner Aufsicht als Aufarbeiten zu. 1. Zusammenfassung  Nach dem 2. Weltkrieg scheint Europa angeblich den längsten Frieden wie nie zuvor zu genießen. Aber gegenwärtige Enwicklung ist ziemlich beunruhigend. An den Rändern Europas waren besorgnisseregende Verschiebungen im Gange, eine verhängnisvolle Begegnung  von Stalinismus und altem  europäischen  Nationlismus in Ungarn und in Rumänien. Warum handeln Europa Staaten kleinstaatlich? Die Frage der Größ...

Gesunde Ernährung

Ich denke in erster Linie an mich und meine Gesundheit. Mit 22 Jahren diagonisierte ein Arzt, dass ich an Bluthochdruck leide. Deswegen nehme ich seit Jahren wenig Salz und wenig Zucker. Nachdem ich Frührentner wurde, erkrankte ich an Tinnitus. Da das Sausen sehr gewaltig ist, ohne Schlafmittel kann ich nicht einschlafen. Deshalb trinke ich wie möglich wenig Alkohol jeden Tag. Grundsätzlich genieße ich die Speise, die meine Frau zum Essen zubereitet. Ich bin für die traditionelle Zubereitung. Ich bin sehr glücklich, wenn ich mit meiner Frau und Tochter am Tisch zu Abend sitze. Es tut mir leid, dass ich nicht kochen kann. Aber nach dem Essen spüle ich das Geschirr und abtrockne. Das ist meine Rolle. Mindestens muss ich ihr bei der Hausarbeit helfen. Sonst werde ich aus dem Bettzimmer ausgeschlossen. Wenn meine Frau einige Tage unterwegs ist, ernähre ich mich von der Fertigprodukten oder Tiefkühlkosten. Aber ich bezweifele, ob sie Nahrungen enthalten. Ich würde di...

Aufarbeiten Nach dem Stammtisch

Gestern haben circa 12 Teilnehmer am Stammtisch teilgenommen. Zufällig saß ich neben einer reifen Deutsche an meiner linken Siete und einer anmutigen Japanerin an meiner rechten Seite. Zwishcen von ihnen umgeben, schlug mein Herz irgendwie heftiger und konnte ich auf dem ganzen Meeting nicht sagen, was ich wollte. Das deprimierte mich, weil ich den ganzen Monat so viele Unterlagen vorbereitet habe Zuerst hat ein älterer Leiter des Stammtisches eine Tabelle (Ausländer in Europa) gezeigt. In Deutschland ist die Zahl der Ausländer 7,130,000. Der Anteil der Bevölkerung ist 8.7 %. Das habe ich schon gekannt. Obwohl die Grafik in der bunten Farbe gestaltet wurde, bat sie uns nicht so viele Informationen an. Außerdem war sein Deutch nicht logisch. Er sagte zumal leise. Meisten konnte ich nicht verstehen, was er sagte. Anfangs hörte ich dem Deutsch Japaners zu. Nach einer Weile habe ich das aufgegeben, weil ich müde geworden war. Stattdessen konzentri...

Wenige Ausländer in Japan. Auch ein Problem?

Ich habe vor am kommenden Samstag beim Stammtisch des Japanisch-Deutsch e.V.s über diesem Thema zu diskutiren. Zunächst möchte ich meine Meinung außern. Laut Statistik gibt es circa 2 Millionen Ausländer in Japan. Wenn man die japanischen Bevölkerung 120 Millionen kalikuliert, ist  der Anteil der Bewöhnung knapp 2 %. Er ist ganz niedriger als Deutschland. Die Hälfte der Ausländer kommen aus China und Korea. In der Vergangenheit gab es viele illegale Philippinerinnen als Hostess. Aber heute nicht mehr. Statt Philippiner sehe ich oft Chinesen im kleinen Supermarkt und Koreaner im Yakiniku Restaurant. Kürzlich sind Indonesierinnen nach Japan gekommen, um die Qualifikation der Krankenschwester und Pflelger zu erwerben. Aber die meisten Bewerberinnen sind in die Heimat zurückgegangen, weil die Prüfung der Japanisch-Sprache sehr schwer ist. Die Gründe für wenige Ausländer kann man die folgende drei Punkte sprechen. 1. Seit Jahren ...

Die fremde Sprache und der Spracherwerb

Heinlich Schliemann (1822-1890) Archäologe Ein Sprachgenie lernt Russisch Am März 1844 erhielt ich eine Stelle als Korrespondent und Buchhalter in einer Firma in Amsterdam. Mein Gehalt betrug zuerst 1200 Frank. Als aber meine Vorgesetzten meinen Eifer sahen, gewährten sie mir noch eine jährliche Zulage von 800 Frank. Da ich glaubte, mich durch die Kenntnis des Russischen noch nützlicher machen zu können, fing ich an, auch diese Sprache zu studieren. Die einzigen russischen Bücher, die ich mir besorgen konnte, waren eine alle Grammatik, ein Lexikon und schlechte Übersetzung der "Aventures de Telemaque." Trotz aller meiner Bemühungen gelang es mir aber nicht, einen Russischelehrer zu finden; denn außer dem russischen Visekonsul, Herrn Tannenberg, der mir keinen Unterricht geben wollte, befand sich damals niemand in Amsterdam, der ein Wort von dieser Sprache verstand. So fing ich denn mein neues Studium ohne Lehrer an und hatte mir in wenigen Tagen, mit Hilfe der Grammatik, d...

Ausländer raus!

Deutschland soll vor einem Problem stehen, dass es im ganzen Land viele Ausländer gibt. Im letzten November hatte ich eine Gelegenheit im Cafè mit einem Praktikant vom "German Cultural Center" zu sprechen. Er klagte über zu viele Ausländer in Deutschland. Sofort wollte ich ihm widersprechen, "Nach meiner Meinung sind Deutschen schuld daran der Ursachen, dass sie nach dem 2. Weltkrieg Ausländer als Gastarbeiter empfangen haben. Leider wurden die Gastarbeiter an Ober, Diener und Putzer engagiert, weil hochmütige Deutschen sogenannte prekäre und schlechte bezahlte Jobs gar nicht mögen. Selbständlich ist die Zahl der Ausländer gestiegen. Im Unterschied zu Deutschland sieht man ganz anders in Japan.....  " Ich wollte mit ihm über das Thema nicht diskutieren, weil er Philosophie studiert. Mir ist eingefallen, dass er ganz anders als ehemaligen netten Praktikantinnen beharrlich und kämpferisch ist. Wenn ich auf die Gegenargumente des Gesprächpartners einge...